Neugestaltung von Content-Moderation
REMODE hilft Ihnen dabei, soziale Medien neu zu gestalten, indem es diejenigen einbezieht, die am stärksten von bestimmten Schäden betroffen sind, die durch Praktiken wie Hassrede, Schönheitsfilter oder Manipulation entstehen. Das Tool basiert auf Design Thinking und ist auf eine möglichst effektive Nutzerbeteiligung optimiert. REMODE ist als fortschrittlicher Ansatz zur Durchführung partizipativer Risikomanagementprozesse konzipiert, wie sie im Digital Services Act der EU vorgeschrieben sind.
REMODE: Eine ko-kreative Methode
Die REMODE-Methode wurde gemeinsam vom Constitutional Design Lab entwickelt, das an der Professur für Recht, Wissenschaft und Technologie der Technischen Universität München angesiedelt ist und von Prof. Dr. Christian Djeffal geleitet wird. Das Constitutional Design Lab bietet Einführungen und Coaching zu Design Thinking und zur Anwendung von REMODE an. Das REMODE-Projekt ist Teil des „Reboot Social Media Lab“: Auf der Suche nach neuen Wegen, um Social-Media-Plattformen so neu zu gestalten, dass sie für alle funktionieren. Die Methode wurde durch die finanzielle Unterstützung des TUM Think Tank ermöglicht.
Ein Ansatz zur partizipativen Neugestaltung von Content Moderation
REMODE unterstützt Sie dabei, soziale Medien neu zu gestalten, indem es diejenigen einbezieht, die am stärksten von bestimmten Schäden betroffen sind, die durch Praktiken wie Hassrede, Schönheitsfilter oder Manipulation entstehen. Der Ansatz basiert auf Design Thinking und ist auf eine möglichst effektive Nutzerbeteiligung optimiert. REMODE ist als schrittweiser Ansatz zur Durchführung partizipativer Risikomanagementprozesse konzipiert, wie sie im Digital Services Act der EU gefordert werden. Es fördert konkrete und weitreichende Ideen zur Verbesserung sozialer Medien und bezieht dabei die am stärksten betroffenen Gruppen so weit wie möglich mit ein. Dies ist ein kurzer Überblick über die Durchführung eines REMODE-Projekts. Eine ausführlichere Erläuterung finden Sie in einem Hintergrundpapier mit detaillierteren Referenzen und Abbildungen.
Der Ablauf eines designorientierten Ansatzes
Diese Methode verbindet divergentes und konvergentes Denken und eignet sich besonders dann, wenn ein Forschungsbereich aus einer völlig neuen Perspektive neu überdacht werden muss. Die REMODE-Methode ist für das Workshop-Format geeignet, da sie ein dynamisches und kooperatives Arbeiten im Team ermöglicht. Die Methode besteht aus fünf Schritten: VORBEREITEN – VERSTEHEN – IDEEN ENTWICKELN – PROTOTYP ENTWICKELN - TESTEN & BERICHTEN und stellt einen iterativen, nichtlinearen Prozess dar. Jeder Schritt der Methode ist in [ZIEL]-[SCHRITTE]-[BETEILIGUNG]-[ZU BEACHTEN] gegliedert. Ergänzt wird die Methode durch ein Glossar spezifischer #Methoden, auf die an den entsprechenden Stellen in den einzelnen Schritten hingewiesen wird.