Transparenz und Einstellungen zur Inhaltsmoderation in sozialen Medien
Das Content Moderation Lab veranstaltete sein erstes externes Event im Rahmen des zweitägigen Online-Hass-Gipfels von das NETTZ. In einem herausragenden Workshop zum Thema „Transparenz und Einstellungen zur Inhaltsmoderation in sozialen Medien“ präsentierte das Team seine neuesten Forschungsergebnisse und regte einen lebendigen Austausch mit den Teilnehmenden an.
Das Content Moderation Lab unternahm kürzlich seinen ersten externen Besuch bei einer spannenden und erkenntnisreichen zweitägigen Veranstaltung von das NETTZ zum Thema Bekämpfung von Online-Hass. Mitglieder des Labs leiteten einen herausragenden Workshop zum Thema „Transparenz und Einstellungen zur Inhaltsmoderation in sozialen Medien“. Die Session bot Einblicke in die aktuellen Forschungsarbeiten und Aktivitäten am Lehrstuhl für Digital Governance und im Content Moderation Lab und förderte eine aktive Beteiligung der Teilnehmenden.
Zentrale Erkenntnisse
Große Erwartungen an den DSA
Es muss ein stärkerer Fokus auf die Nutzerinnen und Nutzer gelegt werden – insbesondere im Hinblick auf den Digital Services Act (DSA), an den Vertreter*innen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Tech-Branche große Erwartungen knüpfen.
Nutzerforschung
Der Workshop betonte die Bedeutung eines besseren Verständnisses der Nutzerhaltungen gegenüber Inhaltsmoderation und hob die Notwendigkeit der Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Organisationen hervor, die über umfangreiche Erfahrungen im Bereich Meldestrukturen und Resilienz gegenüber Hassinhalten verfügen.
Lösungsansätze gegen toxische Inhalte
Ergebnisse aus der Forschung des Lehrstuhls zu Hassinhalten im Unterhaltungsbereich sowie Studien zur Transparenz in der Inhaltsmoderation könnten den Weg für wirksamere Lösungen gegen toxisches Verhalten in Online-Umgebungen ebnen und die Resilienz der Nutzer*innen stärken.
Zusammenarbeit ist entscheidend
Die Beteiligung verschiedener Akteure unterstreicht die Bedeutung eines gemeinsamen Vorgehens bei der Bekämpfung von Online-Hass.