Smart Cities und digitale Zwillinge von Städten
Die Arbeitsgruppe „Immersive Realities“ untersucht die gesellschaftlichen Auswirkungen immersiver Technologien und hat sich zum Ziel gesetzt, offene und menschenzentrierte Ansätze zu entwickeln. Das Projekt „Connected Urban Twins“ konzentriert sich auf Smart Cities und nutzt 3D-Modelle, VR und AR, um die Effizienz zu steigern und die Bürgerbeteiligung zu fördern. Das Projekt „Mirror Worlds, Shadowlands, and Urban Doppelgängers“ untersucht hingegen das Potenzial von Augmented Reality für den kulturellen Austausch und die Integration von Kunst im städtischen Raum und fördert das gegenseitige Verständnis durch virtuelle Erlebnisse.
Die Arbeitsgruppe „Immersive Realities“ ist eine gemeinsame Initiative des TUM Think Tank und des Lehrstuhls für Public Policy, Governance und Innovative Technologien an der Fakultät für Sozialwissenschaften und Technologien. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, die Wechselwirkungen zwischen immersiven Technologien und ihren Anwendungen mit Gesellschaft, Politik und Wirtschaft in den kommenden Jahren zu untersuchen und mitzugestalten. Letztendlich zielen diese Bemühungen darauf ab, die Entwicklung offener und menschenzentrierter immersiver Technologien und Realitäten zu fördern, die europäische Werte verkörpern und fördern, den Wissensaustausch erleichtern und deren Entwickler, Gestalter und Nutzer unterstützen. Die Arbeitsgruppe wird sich auf die Auswirkungen des Einsatzes immersiver Technologien auf die Gesellschaft und die Lebenserfahrung des Einzelnen konzentrieren. Von der Vision eines globalen Metaversums bis hin zu unzähligen offenen oder geschlossenen Anwendungen erweiterter Realitäten lässt sich ein vermeintlich fragmentierter Archipel von Anwendungen zu einem gemeinsamen Ziel zusammenführen: das „Internet wieder dreidimensional zu machen“.