Co-Creation emotionaler Gesundheitskompetenz rund um Menstruationsgesundheit und lebenslanges Wohlbefinden
Was verrät der Menstruationszyklus über unseren Körper? Welche Aktivitäten helfen, emotionalen Stress zu lindern? Wie kann Co-Creation Forschung im Alltag nutzbar machen?
Über das Projekt
Wir tracken Schritte, Schlaf und Kalorien – aber nicht die emotionalen Muster, die das Leben der Hälfte der Bevölkerung prägen: Viele Frauen und Menschen mit Menstruation erleben wiederkehrende emotionale Höhen und Tiefen, haben jedoch oft weder die Sprache noch das Wissen oder die Werkzeuge, um diese zu verstehen. WELL ConnecTUM macht diese unsichtbare Dynamik sichtbar und im Alltag nutzbar.
Das Projekt entwickelt einen wissenschaftsbasierten Prototyp (z. B. App, Video oder digitales Tool), der Nutzenden hilft, emotionale Muster zu erkennen, zyklusbedingte Veränderungen zu verstehen und einfache, evidenzbasierte Strategien zur Selbstregulation anzuwenden. Dazu verbindet WELL ConnecTUM interdisziplinäres Fachwissen aus Medizin, Psychologie, Pädagogik und Technologie mit systematischer Forschung, die wirksame Aktivitäten zur Reduzierung menstruationsbedingter emotionaler Belastungen identifiziert. Diese Erkenntnisse werden in praktische, leicht anwendbare Interventionen übersetzt und iterativ mit Nutzerperspektiven weiterentwickelt. Das Ergebnis ist eine nutzerzentrierte Lösung, die wissenschaftliches Wissen in konkrete Handlungsempfehlungen überführt und emotionales Bewusstsein, gesündere Routinen sowie selbstsicherere Entscheidungsfindung unterstützt.
Indem WELL ConnecTUM einen weitgehend vernachlässigten Aspekt der Gesundheit adressiert, stärkt das Projekt Prävention, verbessert Gesundheitskompetenz und leistet einen Beitrag zu inklusiverer, geschlechtersensibler Innovation. Iris Schüller ist Postdoktorandin an der TUM School of Medicine and Health. Sie erforscht, wie ko-kreierte, evidenzbasierte Interventionen emotionale und soziale Kompetenzen stärken und wie sich diese in praktische, skalierbare Lösungen im Bereich Gesundheit und Bildung im Alltag übersetzen lassen.
About the Fellow
Iris Schüller ist Postdoktorandin an der TUM School of Medicine and Health. Sie erforscht, wie ko-kreierte, evidenzbasierte Interventionen emotionale und soziale Kompetenzen stärken und wie sich diese in praktische, skalierbare Lösungen im Bereich Gesundheit und Bildung im Alltag übersetzen lassen.